Peppi Kalteis übernimmt Fisch Loferer Stand

Nachdem Thomas Loferer vor zwei Jahren seinen Kultstand das letzte Mal auf dem Herbstfest betrieben hat und 2009 Festzeltwirt Kirner die Fischbraterei übernommen hatte, steht nun der Nachfolger fest. Lesen Sie hier mehr, wer zukünftig die Herbstfestbesucher mit Steckerlfisch beglücken darf.

Lang wurde nach einem Betreiber für den freigewordenen Stand gesucht. Noch im laufenden Jahr wurde in der OVB Ausgabe am 2./3. Januar Ausschau gehalten. Der Ausschreibungstext lautete:

 

 

Ausschreibung für das Herbstfest 2010 - Fisch/Imbiss-Stand

 

Für das Herbstfest 2010 vergeben wir noch einen gastronomischen Betrieb mit breitem Fischangebot (inkl.) Steckerlfisch und evtl. mit bayerischen Schmankerl/Würstel.

 

Standort: bisherig Fisch Loferer, Imbiss Heindl am Flötzinger Festzelt Haupteingang.

 

Eine Gesamtfläche von max. 100qm inkl. Logistik darf bei einer Front von 10m nicht überschritten werden. Sitzgelegenheiten bzw. Stehtische oder eine kleine Weinlaube können eingeplant werden. Kein Bierausschank! Einheimische Betriebe bevorzugt!

 

Ein schlüssiges Konzept wird erwartet. Für telefonische Rückfragen steht Ihnen vorab Robert Aberger unter 08031/14299 gerne zur Verfügung.

 

Bewerbungsschluss ist der 31.01.2010

 

 


Noch in der darauffolgenden OVB Ausgabe war ein Interview mit dem Vorsitzenden des Herbstfestausschusses Herrn Hermann Tomczyk zu lesen. Dort wurde nochmal auf der Ende der Ära "Fisch Loferer" sowie "Imbiss Heindl" und den damit verbunden Gastronomiestandort hingewiesen.

 

 

Peppi Kalteis und Team ergattern Standplatz

Nun ist sie also gefallen. Der Wirtschaftliche Verband hat sich für das Konzept von Peppi Kalteis entschieden. Der Junggastronom darf den traditionellen Steckerlfischstand fortführen. Mit im Boot als Standbetreiber sind der Speditionsunternehmer Christopher Huber sowie Mario Mittermaier.

 

Das Betreibertrio steigt damit in große Fußstapfen. Mit Fug und Recht darf man behaupten, dass der bisherige Fisch-Loferer-Stand einer der bekanntest und beliebtesten Gastronomiebetrieber auf dem Rosenheimer Herbstfest war. Die langen Warteschlangen - nicht nur zur Mittagszeit - sprechen hier für sich. So manch ein Wiesnbesucher hat sich schon das ganze Jahr auf die frisch gegrillten Steckerlfische, insbesondere aber auch das im frischen Fett goldgelb rausgebackene Rotbarschfilet gefreut.

 

Nichts desto trotz scheint der Wirtschaftliche Verband mit dem Ostermünchener Koch einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben. Während Kalteis mit seinem Lokal bisher schon regionale Bekanntheit erreicht hat, ist er nun auch Küchenchef in der Rosenheimer Innenstadt angelangt. Seit Ende November vergangenen Jahres betreibt er zusammen mit Oliver Pielsticker und Benjamin Kobe in der Heilig-Geist-Straße im früheren Arcaden das "Inngold BarBQ". In Stilvoller Atmosphäre wurde hier eine gelungene Kombination zwischen Bistro, Bar, Lounge und Café geschaffen. An sieben Tagen der Woche werden hier neben täglich wechselnden Mittagsgerichten vorallem selbstgemachte Burger und saftig gebratene Steaks an den Mann gebracht.

 

Da Kalteis nun auf dem Rosenheimer Herbstfest vertreten ist, verwundert auch nicht, dass der Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbandes, Robert Aberger, vor kurzem bei der offiziellen Eröffnung des Inngold das erste Faß anzapfte und die Inhaber und das Lokalkonzept lobend erwähnte. Die Verbindung zum Herbstfestveranstalter scheint also bereits zu diesem Zeitpunkt enger gewesen zu sein, als so mancher glauben mag.

 

Eines ist jedenfalls sicher: Mit Kalteis kommt genügend Küchenkompetenz und Know-How auf die Wiesn, um den Stand würdig weiterbetreiben aber auch fortentwickeln zu können. Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass deas Konzept der Weinstube (wie bereits in der Ausschreibung erwähnt) dankbar aufgegriffen wird. Die Mitinhaber werden ihr Übriges tun um den "neuen" Stand am "alten" Standort zu einem Erfolg werden zu lassen.

 

Für die Herbstfestbesucher bleibt zu hoffen, dass die angebotenen Fischspezialitäten die bisherige Qualität erreichen. Die besten Voraussetzungen hierfür sind aber gegeben.

 

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