Die Wiesn-Cops Teil 2

Hier gibt´s wieder Spektakuläres, Kurioses und Beunruhigendes rund um die Wiesn.

Montag

 

Der dritte Herbstfesttag glänzte mit Traumwetter und zog wieder viele Besucher aufs Festgelände. Für die Wiesnwachbeamten ein recht ruhiger Wiesnmontag bei dem aber auffallend junge Wiesn-Fans polizeilich in Erscheinung traten.


„Schluss mit lustig“
hieß es auch gestern wieder für zahlreiche zu junge Herbstfestfreunde anlässlich einer von Polizei und Städtischem Jugendamt durchgeführten Kontrolle auf dem Festgelände. 20 unter 16-Jährige mussten die Bierhochburgen verlassen, weil sie dort ohne Begleitung von Erziehungsberechtigten verweilten und vereinzelt alkoholisiert waren. Ein 15-Jähriger wurde mit knapp 1,5 Promille bis zur Abholung durch die Eltern in polizeiliche Obhut genommen. Zudem musste im Rahmen der Kontrolle 25 unter 18-Jährigen das Rauchen untersagt werden.


„Mit einem Veilchen“
endete die Heimfahrt auf seinem BMX-Rad für einen 22-jährigen Wiesnbesucher. Er stürzte gegen 23.50 Uhr in der Fußgängerzone und verletzte sich im Gesicht. Wie sich bei der polizeilichen Unfallaufnahme herausstellte, hatte er mit über 2,2 Promille und einem gestohlenen Maßkrug die Heimfahrt angetreten.


„Hartnäckig, aber vergeblich“
versuchte ein 14-Jähriger aufs neue sein Vergnügen auf dem Herbstfest. Da er aber am Tag zuvor für einen Diebstahl auf dem Festgelände mit einem Wiesnverbot „belohnt“ worden war, beendeten aufmerksame Wiesnwachbeamte seinen illegalen Wiesnaufenthalt. Gewahrsamnahme und Abholung durch die Mutter sowie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch dürften ihm wohl eine Lehre sein.


„Völlig entgleist“
ist nach einem offenbar zu deftigen Herbstfestbesuch ein 18-jähriger Rosenheimer. Mit über 2,8 Promille legte er sich nach Wiesnschluss in der Frühlingsstraße mit weiteren Wiesnheimkehrern an und wenig später mit einer herbeigerufenen Polizeistreife. Nach ärztlicher Versorgung durfte er sein Gemüt in der Arrestzelle abkühlen und seinen Festrausch ausschlafen.

Dienstag

Der vierte Wiesntag verlief aus Sicht der Polizei recht ruhig und harmonisch. Aber a bisserl wos geht hoid ollerwei:


„Blauäugig“
wer glaubt eine Handtasche sei unter der Bierbank sicher, der täuscht sich gewaltig. Diese Erfahrung musste jetzt eine Wiesnbesucherin im Flötzinger Zelt machen. Wenn die Stimmung am höchsten ist und alles auf den Bierbänken steht, haben „Langfinger“ leichtes Spiel. Also bitte, auf Taschen und Wertsachen achten!


„Rabiat“
verhielt sich ein polizeibekannter 34-Jähriger im Prosecco-Stadl. Er versetzte einem 27-jährigen Gast beim Vorbeigehen ohne erkennbaren Grund einen Kopfstoß und schlug ihm mit der Hand ins Gesicht. Weil seine Freundin sich auch noch einmischte und mit einem Sektglas um sich warf, wurde das Pärchen nach Anzeigenaufnahme mittels Wiesnverbot vom Herbstfest verbannt.


„Schamlos“
ließ ein Pärchen gegen 23:20 Uhr in einem Hinterhof in der Frühlingsstraße ihren vom Alkohol und der lauen Nacht beflügelten Gefühlen freien Lauf. Ein Anwohner den das lautstarke Liebesspiel in seiner Nachtruhe störte und der seinen Unmut darüber zum Ausdruck brachte beschimpfte und bedrohte das Pärchen bevor es sich entfernte. Die polizeiliche Fahndung nach den „Unruhestiftern“ verlief ohne Erfolg.


„Sehr unglücklich“
endete der Herbstfestbesuch für einen 70-Jährigen aus der Landeshauptstadt. Bei der Rückfahrt mit der Bahn landete er aufgrund eines „Lesefehlers“ statt in München-Ostbahnhof in Ostermünchen. Dort wurde er nach 22:00 Uhr von einer Polizeistreife bewusstlos auf einem ungestützten Zaun liegend angetroffen und vom Rettungsdienst ins Kreiskrankenhaus Bad Aibling eingeliefert.


Quelle: Pressemitteilung des PP Oberbayerns Süd

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