Neuheiten 2009 - eine Spekulation...

Die Ausschreibungsfrist für des kommende Herbstfest ist längst abgelaufen und die meisten Verträge mit den Geschäftsleuten und Schaustellern sind unterschrieben. Vermutlich werden seitens des Wirtschaftlichen Verbandes noch die letzten Feinheiten des diesjährigen Wiesnplans festgelegt. Da es somit noch keine offizielle Beschickungsliste gibt, möchten wir in Bezug auf die kommenden Fahrgeschäfte ein paar Vermutungen äußern.

 

I. Star Flyer (Goetzke)

Eine hohe Wahrscheinlichkeit kann diesem Fahrgeschäft zugesprochen werden. Oktoberfestbesucher kennen dieses überdimensonale Kettenkarussel bereits. In luftiger Höhe können die Besucher über das Herbstfest schweben und ein Blickfang ist garantiert. Die Veranstalter würden mit dieser Anlage sicher eine der Neuheiten präsentieren. Unser Meinung ist dieses Geschäft für die Rosenheimer Wiesn schon längst überfällig. Die Chance dass dieses Karussell endlich den Weg in die Innstadt findet hat sich auch deshalb erhöht, da der Betreiber Hr. Goetze nunmehr mit zwei Anlagen (eine mit 24 Sitzplätzen und eine mit 48 Sitzplätzen) durch Deutschland reist. Die größere Variante wäre sicherlich - angesichts des zu erwarteten Ansturms - angebracht. Fraglich bleibt allerdings ob bzw. wie sich ein StarFlayer mit dem faktisch als gesetzt anzusehenden Wellenflug vertragen würde.

 

II. Cyber Space (Kaiser)

Diese Anlage ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker. Sämtliche Herbstfestbesucher werden sie die Hälse ausrenken, um zu sehen wie in dieser 50m großen Schleuder die Fahrgäste durch den Himmel gewirbelt werden. Mehrfache Erdbeschleunigung und eine Geschwindigkeit von 100 km/h ist garantiert. Einziges Manko: Die Anlage bietet nur acht Personen Platz. Lange Wartezeiten wären somit garantiert und es bleibt fraglich, ob sich die günstigen Rosenheimer Fahrpreise auch mit dieser geringen Kapazität realisieren lassen.

Darüberhinaus wäre es sicher nicht möglich Cyber Space und Star Flyer gleichzeitig auf der Loretowiese zu postieren. Neben dem Riesenrad genügt wohl ein weiteres Fahrgeschäft mit dieser Höhe. Alles andere wäre Verschwendung.

 

III. Parkour (Aigner)

Mit der Neuheit "Parkour" begibt sich die Familie Aigner 2009 auf die Reise. (Premiere ist im Juli auf dem Erbacher Wiesnmarkt) Während die bekannte Schaustellerfamilie das Herbstfest in den letzten Jahren mit den Anlagen Riesenkrabbe, Imperator und Insider beschickt haben, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie dieses Mal mit Ihrer neuen Anlage vertreten sein dürfen. Doch aufgepasst: So neu ist auch diese Anlage nicht. Zwar wurde die Anlage erheblich modernisiert und umgestaltet, doch steckt als Grundstuck das Fahrgeschäft "Sound Factory" dahinter, welches vor Jahren auf dem Oktoberfest zu sehen war und nun aus dem Dornröschenschlaf erweckt wurde. Der Trend ältere Fahrgeschäfte wieder aufzumotzen setzt sich also auch in Zeiten der Finanzkrise ungemein fort.


Den Namen des Fahrgeschäfts basiert auf der gleichnamigen Trendsportart bei der der Teilnehmer - der sogenannte Traceur - unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten und effizientestenWeg von A zum selbstgewählten Ziel B nehmen muss. Man darf gespannt sein inwieweit sich dies in den Fahrabläufen widerspiegelt.

 

III. Name noch unbekannt (Clauß)

Auch die Schaustellerfamile Clauß (bisher bekannt durch den Playball oder die Feuerzangenbowle am Christkindlmarkt) bekommt dieses Jahr ein neues Fahrgeschäfte. Es handelt sich hierbei um das Modell "Inversion" des Herstellers KMG und wird die zweite Anlage dieser Art in Deutschland sein. Unter welchen Namen sich das Geschäft auf den Festplätzen präsentieren wird ist noch nicht bekannt. Den Besuchern wird ebenfalls eine rasante Fahrt in luftiger Höhe geboten. Das interessante an diesem Überschaggeschäft ist, dass der Hauptarm nicht parallel zur Straße sondern förmlich über den Köpfen der Besucher hinausschwingt. Ein wahre Neuheit die sich sehr gut für die Wiesn eignen würde.

 

IV. Daemonium (Blume)

Spannend dürfte es auch sein, welche Geisterbahn oder Laufgeschäft dieses Jahr den Weg nach Rosenheim findet. Da letztjährig mit "Amazonas" eine Anlage zum Gehen vertreten war, liegt nach dass nun wieder eine Bahn zum Zuge kommen wird. Bei dem Daemonium handelt es sich um eine sehr große und imposante Geisterbahn. Da dem Geschäft auch hohe Chancen auf eine erstmalige Zulassung zum Oktoberfest eingeräumt werden, erhöht dies auch unter zeitlichen und örtlichen Gesichtspunkten die Herbstfestzulassung. Auf drei Etagen würde dann den Wiesnbesuchern das Gruseln gelernt werden.

 

V. Psychodelic (Häsler)

Manche Besucher erinnern sich noch 2006 an das Imagination. Der Betreiber hat das Konzept etwas verändert und reist nun mit einem weiteren Geschäft im Flower-Power-Style der 70er Jahre durch die Landen. Auch hier können die Besucher wieder mit Spezialbrillen besondere Farbeffekte im Inneren erleben.

 

VI. Fahrt zur Hölle (Dom-Jollberg)

Auch dieser Geisterbahn können hohe Chancen auf einer Herbstfestvisite einegräumt werden. Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine mehrstöckige und relativ neue Anlage. Die "lebenden Geister" sind hier ebenfalls vertreten. Beeindruckend ist die wuchtige Fassade mit dem Riesenei aus dem alle paar Minuten ein Monsterdrache schlüpft.

 

Fazit:

Wer genau das Rennen um die begehrten Herbstfestplätze gewonnen hat und welche Fahrgeschäfte genau auf der Wiesn vertreten sind, werden wir in Kürze erfahren und ihnen hier mitteilen.

Wen wünschen Sie sich als Wiesnneuheit 2009?

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Kommentare: 1
  • #1

    And66 aus Bad Endorf (Freitag, 05 Juni 2009 22:51)

    Also der Daemonium ist aus dem Rennen. Die stehen nähmlich in Blasheim. Cyber Space wäre nicht gut für Rosenheim. Glaube auf Star Flyer, Fahrt zur Hölle, Psychodelic und unter anderem noch auf dem High Energy und Parkour.

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