Chaos um Feuerwerk

Zunächst müssen wir uns entschuldigen... Haben wir doch schönes Wetter für das gestrige Feuerwerk vorhergesagt. Aber wer konnte damit rechnen, dass gleich ein solches Gewitter über Rosenheim hinwegzog. Rund eineinhalb Stunden vor dem geplanten Abschuss der Raketen setzten sintflutartige Regenströme über dem Herbstfest ein und die zahlreichen Besucher in den Biergärten versuchten in den Zelten (in der Regel vergebens) einen Sitzplatz zu ergattern.

Schlecht erwies sich hierbei die Informationspolitik auf Veranstalterseite. Hieß es um kurz vor 21 Uhr noch, dass Feuerwerk werde abgesagt und auf Sonntag verschoben, kam wenige Minuten später die Meldung das Feuerwerk beginne nun doch, aber erst um 21.15 Uhr. Auch hier kam es dann nochmals zu einer Verzögerung und um kurz vor halb zehn konnte dann mit dem Himmelsspektakel begonnen werden.

Warum man sich so kurzfristig umentschieden hatte kann nur vermutet werden. Vermutlich wären bei einer Verschiebung auf Sonntag viele zusätzliche Kosten entstanden. Letztendlich wäre aber ein Feuerwerk am letzten Tag mit Sicherheit die bessere Alternative gewesen als die Raketen bei strömenden Regen abzuschießen. Man hätte dann vermutlich wesentlich mehr Zuschauer gehabt, der Wiesnsonntag wäre zusätzlich belebt wurden (meist ist es ja am letzten Tag eher ruhig) und man hätte einen schönen und würdigen Wiesnausklang gehabt.
Aber jetzt ist es nun mal so. Die Feuerwerkskörper sind abgefeuert und man kann nur hoffen, dass uns im nächsten Jahr nach zwei regnerischen Jahren Petrus wieder wohlgesinnt ist.

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